Geschichte von TÜDAY
TÜDAY wurde am 13. Mai 1989 von in Eurpoa im Exil lebenden AutorInnen, JournalistInnen, KünsterInnen, Intellektuellen, politischen Flüchtlingen und ArbeitsmigrantInnen gegründet. Nach dem Putsch vom 12. September 1980 begann eine neue Ära in der Geschichte der Türkei. Dem Putsch folgten unmittelbar:
• Die Aufhebung der Verfassung
• Das Verbot aller Parteien, demokratischer
Gewerkschaften und Vereinen
• Die Festnahme und Folterung von rund 650.000
Menschen
• Die Ermordung von rund 229 Menschen durch Folter
• Die Verhaftung von 210.000 Menschen, deren Verfahren
vor Militärgerichten durchgeführt wurden
• Die Hinrichtung von 50 Menschen
• Die Flucht von 30.000 Menschen nach Europa
Schließlich begannen im August 1984 die gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Kurdenfrage, in denen tausende von Menschen ihr Leben verloren. Diese politisch prekäre Lage war zugleich einer neuen Welle von Repressalien, Ausbeutung und Massakern gegen kurdisch - alevitisch religiösen ethnisch Gruppen. In der Zeit als die Menschenrechte in der Türkei bedeutungslos wurden, nahm TÜDAY seine Arbeit unter dem Namen „Solidaritätsverein für Demokratie und Menschenrechte in der Türkei“ auf.
Aufgrund der zunehmenden Verschlechterung der Menschenrechtssituation von Flüchtlingen und MigrantInnen in Deutschland hat TÜDAY am 20.12.1998, im zehnten Jahr nach seiner Gründung seinen Arbeitsbereich auszuweiten und dieses auch mit einer Änderung des Namens deutlich zu machen:
TÜDAY - Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.
Kooparationspartner
• Allerweltshaus (→MEHR)
• LILA e.V.
• Kulturforum Türkei/ Deutschland e.V. (→MEHR)
• NS- Dokumentationszentrum (→MEHR)
• Aktion Sühnezeichen e.V.
• Stiftung EVZ (→MEHR)
• Utamara Interkulturelle Frauenbegegnungstätte e.V. (→MEHR)
• Rom e.V. (→MEHR)
• Navend Zentrum für kurdische Studien e.V. (→MEHR)
• Dersim Gemeinde e.V.
• AABF (→MEHR)
• Kürt Enstitüsü
• Barış Meclisi (→MEHR)
• ADHK
+49 221 724077 . 